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Monday, December 21. 2009
Betrifft die vermögensrechtliche Seite eines Scheidungsvergleichs nur die Übertragung des Rechts auf Einräumung des Wohnungseigentums an der Ehewohnung sowie die Ausgleichszahlung und Kreditübernahme und ist anderes Vermögen nicht Gegenstand der Scheidungsfolgenvereinbarung, so handelte es sich nicht um eine Globalvereinbarung, und die Zahlungen können nur als für die Liegenschaftsübertragung geleistet angesehen werden (UFS 9. 11. 2009, RV/0695-W/09).
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Monday, December 21. 2009
Gemäß § 6 Abs. 1 Z 2 UStG 1994 sind Umsätze für die Luftfahrt steuerfrei. In § 9 Abs. 2 Z 1 UStG 1994 sind diese Umsätze definiert. Es handelt sich dabei um bestimmte Leistungen an Unternehmer, die im entgeltlichen Luftverkehr überwiegend grenzüberschreitende Beförderungen oder Beförderungen auf ausschließlich im Ausland gelegenen Strecken durchführen („begünstigte Luftverkehrsunternehmer“). Das BMF hat mit Erlass vom 16. 12. 2009, BMF-010219/0316-VI/4/2009, eine aktualisierte Liste (Stand: 1. 1. 2010) dieser begünstigten Unternehmer veröffentlicht.
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Monday, December 21. 2009
Eine freiwillige Abfertigung ist für Dienstnehmer und Dienstgeber eine abgabenschonende Möglichkeit, eine dienstliche Trennung attraktiver zu gestalten. Sofern eine solche Abfertigung einem laufenden Dienstverhältnis entspringt und die Parteien sich ohne Streit trennen, sind diese in ihren Gestaltungsmöglichkeiten frei. Diese Dispositionsfreiheit wird jedoch im Streitfall drastisch eingeschränkt, wie der VwGH kürzlich zum wiederholten Male bestätigt hat (vgl. VwGH 10. 6. 2009, 2006/08/0229). In der Dezember-Ausgabe der ASoK untersucht Mag. Stefan Schuster, wann im Lichte dieser Rechtsprechung eine Vergleichssumme beitragsfrei behandelt werden kann.
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Friday, December 18. 2009
Das Europäische Parlament hat am 17. 12. 2009 den EU-Haushalt für 2010 in Höhe von rund 123 Mrd. Euro in Zahlungen und rund 141 Mrd. Euro in Verpflichtungen verabschiedet. Der Gesamthaushalt der EU wird 122,937 Mrd. Euro an Zahlungen betragen, welche die EU nächstes Jahr tatsächlich tätigen kann (sog. Zahlungsermächtigungen). Dies entspricht 1,04 % des Bruttonationaleinkommens der EU. Die EU darf 2010 Verpflichtungen in Höhe von 141,453 Mrd. Euro eingehen (sog. Verpflichtungsermächtigungen).
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Friday, December 18. 2009
Der mit BMF-Erlass vom 25. 11. 2009, BMF-010216/0137-VI/6/2009 veröffentlichte Wartungserlass der Vereinsrichtlinien ist nun in Lindeonline verfügbar. Die geänderten Vereinsrichtlinien sind hier einzusehen.
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Friday, December 18. 2009
Der Beitrag für die freiwillige Selbstversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung (Opting-in) bei geringfügiger Beschäftigung beträgt für das Kalenderjahr 2010 pauschal monatlich € 51,69.
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Friday, December 18. 2009
Das BMF hat mit Erlass vom 11.12.2009, GZ BMF-010203/0704-VI/6/2009, die EStR 2000 geändert. Neben der laufenden Wartung erfolgt die Anpassung an die gesetzlichen Änderungen durch das Steuerreformgesetz 2009, BGBl. I Nr. 26/2009, das Konjunkturbelebungsgesetz 2009, BGBl. I Nr. 27/2009 und das Budgetbegleitgesetz 2009, BGBl. I Nr. 52/2009.
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Friday, December 18. 2009
Nach dem BEinstG müssen alle Dienstgeber, die im Bundesgebiet 25 oder mehr Dienstnehmer beschäftigen, auf je 25 Dienstnehmer mindestens einen begünstigten Behinderten einstellen oder bei Nichterfüllung dieser Verpflichtung eine Ausgleichstaxe zahlen. Die angeführte Dienstnehmerzahl bezieht sich auf alle von einem Dienstgeber im Bundesgebiet beschäftigten Dienstnehmer und nicht jeweils auf einzelne Betriebsstätten oder Zweigniederlassungen. Die Einstellungs- bzw. Ausgleichstaxenpflicht kann auch nicht mit der behaupteten tatsächlichen Unmöglichkeit der Beschäftigung von begünstigten Behinderten (Betrieb des Dachdecker- und Spenglereigewerbes) hintangehalten werden ( VwGH 23. 10. 2009, 2006/11/0035).
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Thursday, December 17. 2009
Das wettbewerbswidrige Verhalten eines Handelsvertreters wird seinem Geschäftsherrn zugerechnet, wenn die Tätigkeit des Handelsvertreters dem gesetzlichen Leitbild (= Vermittlung von Rechtsgeschäften im Namen und auf Rechnung des Geschäftsherrn) entspricht. Das Verhalten wird dem Handelsvertreter aber selbst zugerechnet, wenn er „finanzielle oder geschäftliche Risiken“ übernimmt, die über das typische Risiko eines Handelsvertreters hinausgehen. Das typische Risiko eines Handelsvertreters besteht darin, bei schlechter Vermittelbarkeit des betreffenden Angebots weniger Provision zu erhalten (OGH 15. 7. 2009, 16 Ok 7/09).
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Thursday, December 17. 2009
Die deutsche Bundesregierung hat am 16. 12. 2009 das Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben auf den Weg gebracht. Mit dem Gesetz sollen dringend erforderliche Anpassungen des deutschen Steuerrechts an europarechtliche Vorgaben vorgenommen werden: Der EuGH hatte mit Urteil vom 10. 9. 2009 (siehe dazu auch den Beitrag von Mag. Manfred Pöltl in der Novemberausgabe der SWI), Rs. C-269/07, Kommission/Deutschland, entschieden, dass die deutsche Riester-Rente nach europarechtlichen Maßstäben nicht weit genug reicht. Nun soll der Kreis der bisher begünstigten Personengruppen um die sog. „Grenzgänger“ erweitert werden. Außerdem soll die Wohnförderung zukünftig auch für die Anschaffung einer im EU-/EWR-Ausland belegenen selbstgenutzten Wohnimmobilie eingesetzt werden können. Weiters soll die bislang allein für die Leistungen der Deutsche Post AG geltende Steuerbefreiungsvorschrift des § 4 Nr. 11b dUStG an die Entwicklung der Liberalisierung auf dem Postmarkt und die Vorgaben des Gemeinschaftsrechts angepasst werden.
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