Im Zuge einer Steueramnestie haben italienische Staatsbürger rund 95 Mrd. Euro an bisher im Ausland versteckten Vermögen (sog. Fluchtgeld) gemeldet. Nach Angaben des italienischen Finanzministeriums wurden rund 98 Prozent der Gelder nach Italien effektiv rückgeführt. Damit fließen durch die Aktion rund fünf Mrd. Euro in die Staatskasse – deutlich mehr als ursprünglich von der Regierung erwartet. Italien hat den Zeitraum für den steuerlichen Schutzschild, den sog. scudo fiscale, nunmehr bis zum 15. April 2010 verlängert. Die Regelung hätte ursprünglich Mitte Dezember 2009 auslaufen sollen. Man verspricht sich davon eine weitere Rückkehr von Kapital in Höhe von 30 Mrd. Euro.