Die Europäische Kommission hat am 3. 2. 2010 das griechische Stabilitätsprogramm für die Jahre 2010 bis 2013 gebilligt und eine Reihe von Empfehlungen zur Korrektur des übermäßigen Haushaltsdefizits, zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Strukturreformen sowie zu verlässlichen Statistiken verabschiedet: Bis 2012 soll das Defizit auf 3 % des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden. Griechenland ist verpflichtet, der Kommission in regelmäßigen Abständen, erstmals Mitte März 2010, über alle gesetzten Schritte Bericht zu erstatten. Überdies wurde ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, um sicherzustellen, dass das Land in Hinkunft verlässliche (Budget-)Statistiken vorlegt. Noch im Jahr 2010 sollen (Personal-)Einsparungen und eine Nulllohnrunde im öffentlichen Dienst, Reformen im Gesundheitssektor, bei Verbrauchsteuern auf Treibstoff und im Pensionssystem umgesetzt werden.