Medienberichten zufolge beginnt sich der Dienstleistungsscheck langsam zu entwickeln. Wurden in der Anfangsphase des Projekts zur Legalisierung von Haushaltshilfstätigkeiten (etwa Putz- und Gartenarbeitern) kaum 100.000 Euro pro Monat eingenommen, sind es mittlerweile deutlich über 200.000 Euro, wie aus den jüngsten Zahlen des Sozialministeriums hervorgeht. Seit dem Inkrafttreten des DLSG im Jänner 2006 wurden insgesamt 8,37 Mio. Euro lukriert, wobei der Betrag von Jahr zu Jahr wuchs. Im allerersten Monat Jänner 2006 wurden gerade einmal gut 35.000 Euro eingenommen. Der Höchstwert wurde im März 2010 mit 240.000 Euro erreicht. Zuletzt waren es im Juli 2010 gut 219.000 Euro. Insgesamt kamen während der ersten sieben Monate des heurigen Jahres mehr als 1,5 Mio. Euro herein. Dennoch wird nach Experteneinschätzung ein Großteil der genannten Haushaltshilfstätigkeiten nach wie vor schwarz erledigt.